FLUMI
Fellbacher Lese-
und Mentoreninitiative

Aktuelles

Protokoll Stammtisch von FLUMI, 2. Oktober 2017

Als Ehrengast anwesend: Illustrator und Comiczeichner Stefan Dinter. Er wurde nach verschiedenen Comicworkshops in Jugendkunstschulen 2005 Werkstattleiter im Bereich Comic am Literaturhaus Stuttgart und unterrichtete einige Jahre im Projek .... Artikel vollständig anzeigen.

Protokoll vom Stammtisch am 3. Juli 2017

Tipps zur Stundengestaltung mit Erstklässlern Empfehlung einer Mentorin: die „28 Lachgeschichten“ von Ursula Wölfel, die sie bei ihren Erstklässlern stets vorliest und im Anschluss mit ihnen gemeinsam nacherzählt,

Eine andere be .... Artikel vollständig anzeigen.

Persönliche Buchtipps für die Leseförderung von Barbara Rose, Kinderbuchautorin aus Fellbach, vom Stammtisch am Montag, 4. Juli 2016

Persönliche Buchtipps für die Leseförderung

Bilderbuch:

• Viel Spaß mit Onkel Tobi (Hans-Georg Lenzen, cbj Verlag): für Kinder ab 4 Jahren – Reimbuch, mit dem Kinder Sprache und Sprachrhythmus spielerisch und witzig erle .... Artikel vollständig anzeigen.

Protokoll zum Stammtisch am 3. November 2014

Anwesend: 5 Mentoren, 2 Neueinsteigerinnen, Constanze Clostermeyer (Kulturamt)

- Vorstellung von kurzen Herbstgedichten, -rätseln und –bildern zur Stundengestaltung, die ausgedruckt für die Mentoren bereit liegen und auch beim Kul .... Artikel vollständig anzeigen.

Protokoll zum Stammtisch am 12. Januar 2015

- Begrüßung und kurze Vorstellungsrunde: wie lange sind die Mentoren schon dabei, wie viele Kinder aus welchen Klassenstufen betreuen sie - Vorstellung von kurzen Wintergedichten, -rätseln und –bildern, die ausgedruckt für die Mentoren ber .... Artikel vollständig anzeigen.

Protokoll zum Stammtisch am 2. Februar 2015

- Begrüßung und kurze Vorstellungsrunde: wie lange sind die Mentoren schon dabei, wie viele Kinder aus welchen Klassenstufen betreuen sie - Vorstellung von kurzen Wintertexten („Winter in Feld und Wald“, „Eiszauber am See“, „Der erste Schn .... Artikel vollständig anzeigen.

Fortbildung November 2013 Protokoll

Am 29.+30.11.13 fand in der Stadtbücherei eine Fortbildung mit der Stuttgarter Referentin Barbara Knieling statt. Hier lesen Sie das Protokoll dazu.

Protokoll zur Fortbildungsveranstaltung von FLUMI, der Fellbacher Lese- und Mento .... Artikel vollständig anzeigen.

Fortbildung November 2013 Skript Frau Knieling

Hier finden Sie das Skript, das Frau Knieling bei der Fortbildung am 29.+30.11.13 in der Stadtbücherei an die Anwesenden verteilt hat.

Zum Lesen (ver-)führen Praktische Tipps für Lesementorinnen und Lesementoren Wie Kinder begeistert werden können • Kinder ernst nehmen • Anerkennung dessen, was Kinder schon alles können und wissen • Individuelle Interessen der Kinder akzeptieren • Zum Handeln animieren Denken: Fragen erwünscht  Wissensdurst und Neugier  Fragen  Philosophieren → Förderung kreativer Denk- & Ausdrucksfähigkeiten → „Widerständiges“ Denken mindert Beeinflussungen! → Verschiedene „Denkstile“ sind erwünscht!  Problemsensitivität  Originalität (Eigenständigkeit des Denkens)  Ideenflüssigkeit (Anzahl und Tempo der gefundenen Assoziationen)  Vielfalt / Flexibilität (mögl. viele Lösungen & Verwendungsmöglichkeiten finden)  Elaboration (eine vorhandene Idee „weiterzuspinnen“ und auszuarbeiten)  Re-Definition (Fragestellung verändern, Perspektivenwechsel) Nach: Peter Gansen: Kinderphilosophie zwischen Standardisierung und unzensiertem Denken, in: Betrachten – Staunen – Denken, München 2012 Sprechen: Kreatives Denken fördert Sprachgewandtheit Eigene Erfahrungen beeinflussen  Sprachgewandtheit  differenzierte Ausdrucksfähigkeit  die Lust am Formulieren Lesen heißt Verstehen • Technischer Vorgang des Buchstabenzusammenschleifens und der Umsetzung von Buchstaben in Laute bzw. Lautverbindungen ist eine Teilfertigkeit, aber nicht Lesen. • Lesen heißt: - Wörter kennen und verstehen - Satzmuster kennen und verstehen • Lesekompetenz beinhaltet: - Textverständnis - Fähigkeit, Fragen zum Text stellen zu können - Eine eigene Meinung zum Text artikulieren zu können → Fehlen lebenspraktische Erfahrungen (Weltwissen), können Kinder nicht an eigene Erfahrungen anknüpfen und die Bedeutung verwendeter Begriffe verstehen. Mangelnde Kompetenzen als Ursache von Leseproblemen • Unzureichende Kenntnis der Graphem-Phonem-Konnotation (phonologische Bewusstheit): Bein – Pein • Fehlende Segmentierungsstrategien (besonders bei langen Wörtern) - Bä-cke-rei-fach-ver-käu-ferin • Interferenzfehler - Strukturierungsprobleme auf der Satzebene (z. B. Nichterkennen der Herkunft eines Wortes): endlich – das Ende; gefährlich – die Gefahr - Probleme bei der Analyse und/oder Synthese von Konsonantenhäufungen • Unzureichende Nutzung des Kontextes • Unzureichende Kenntnis und Nutzung von Lesestrategien (Nach: Ulrike Buchmann, Leibniz Universität, Hannover) Mögliche Ursachen für Lesehemmungen • Ausspracheschwierigkeiten • Wortfindungsstörungen und / oder geringer Wortschatz* • Verständnisschwierigkeiten • geringe Motivation, sich mit der Schriftsprache auseinanderzusetzen • geringe Ausdauer- und Anstrengungsbereitschaft, Mutlosigkeit • bisher wenig Fortschritte beim freien Schreiben • Lesehemmung, vor allem beim lauten Lesen Vorbereitende Strategien bereiten auf die zu lesenden Inhalte vor und aktivieren Vorwissen „K-W-L-Methode“:  What I know?  What I want to know?  What I learned? “Think-Pair-Share-Methode”:  Think: Was weiß ich über das Thema?  Pair: Ich tausche mich mit meinem Nachbarn/meiner Nachbarin darüber aus.  Share: Wir teilen unser Wissen allen mit. → Beide Methoden lassen sich miteinander verbinden; können auch schriftlich eingesetzt werden. Begleitende bzw. verarbeitende Lesestrategien:  Vorstellungen entwickeln „Ich stelle mir vor, dass …“  Verbindungen herstellen „Dies erinnert mich an …“; „Das ist wie …“  Zusammenfassen von Inhalten  Vorhersagen des weiteren Inhalts „Ich bin mir sicher, dass …“  Klärung von Unklarheiten / Problemlösung „Ich glaube, ich muss den Text noch einmal lesen“; „Ich weiß nicht genau …“ „Lautes Denken“ → Gespräche fördern Textverständnis. Die Verinnerlichung der Strategien helfen auch beim Lesen. * Wortschatzerweiterung • Gespräche • Wörterschlange Ente – Esel – Laub – Bär – Russland – Distel – Leben – Nordpol – Lama – Apel – Lehrer – Rad – Dreck – Kinder – Rakete – Emin – Nuss – Salat – Turm – Mama – Anker … • Wörterschlange mit zusammengesetzten Hauptwörtern Grundschule – Schulhaus – Haustür – Türschloss – Schlossgarten – Gartenzwerg – Zwergnase – Nasenloch – Loch …(?) → Zunächst nur mündlich. → Im Laufe der Zeit können die Wörter – natürlich auch andere lange Wörter – ohne Wortabstand als lange Wortschlange notiert werden. Die Kinder versuchen nun, die einzelnen Wörter zu lesen und auszuschneiden. Trainiert Segmentierungsstrategien. Die ausgeschnittenen Wörter können später wieder zum Training verwendet werden. • Stadt – Land – Fluss – Name – Tier – Beruf • Ich packe meinen Koffer … • Wortschatz zu verschiedenen Themenbereichen vertiefen a) Freies Assoziieren zu Bildmotiven b) Aus einem Stapel Buchstabenkärtchen wird ein Buchstabe gezogen, ebenso aus einem Bildstapel ein Bild. Zu diesem Bild müssen nun Begriffe mit dem entsprechenden Anfangsbuchstaben gefunden werden. • Wörter-Bingo Jedes Kind notiert sechs Begriffe (den Artikel nicht vergessen!), an die es sich aus der vorgelesenen Geschichte erinnert, auf einen Zettel. Im Anschluss nennt der Vorleser Schlüsselbegriffe der Geschichte. Ist einer der vom Kind notierten Begriffe dabei, kreuzt das Kind das entsprechende Wort an. Wessen Begriffe zuerst vollständig erwähnt wurden, ruft „Bingo“ und liest die Begriffe nochmals laut vor. • Buchstabensalat Alle Buchstaben des Alphabets werden auf Kärtchen notiert. Die Kärtchen werden nacheinander und einzeln auf den Tisch gelegt und die Kinder müssen aus dem Buchstabensalat reelle Wörter mit mindestens drei Buchstaben finden. Sinnerwartung mit Buchstabenfolgen verknüpfen Training: • Bei Wortkarten mit Einzelbegriffen werden nur der erste oder die ersten beiden Buchstaben aufgedeckt • Die Kinder raten, welche Wörter sie mit diesen Anfangsbuchstaben kennen (Achtung: Groß- und Kleinschreibung beachten!). • Wenn ihnen keine Wörter mehr einfallen, wird der nächste Buchstabe aufgedeckt und sie überlegen sich Wörter mit dieser Buchstabenfolge • … und so weiter bis das richtige Wort genannt wurde. Dann ganz aufdecken, „lesen“ und sich das Schriftbild einprägen.  Lässt sich auch ohne Wortkarten spielen, indem Worte „erinnert“ werden sollen. Gute Vorübung, für Leseanfänger oder sehr schwache Leser. Beispiel: B: Bus, Barbara, Birne, Biene, Baum, Banane, Bein, Birgit, Ball, Besuch, Bauch Ba: Baum, Bauch, Bauchnabel, Bauchladen, Badewanne, Badeschaum, Bademantel, Ball, Ballsport Bal: Ball, Ballsport, Balthasar, Balken, Balkon, Ballast Ball: Ball, Ballsport, Ballast Be: Bein, Beine, Beil, Berg, Berlin, Berliner, Berge, Bergkette, Berghütte Ber: Berg, Berge, Berghütte, Bergbahn, Berlin, Berliner Berg: Berg, Berge, Berghütte, Bergbahn, Bergwacht, Bergsteiger, oder kleingeschrieben: b: bis, bald, beißen, basteln, bauen, buddeln, beeilen be: beißen, beeilen, bergen, bestatten, begraben, betütteln, bewachen bei: beißen Schnelles Erfassen häufig vorkommender Wörter fördert den Lesefluss → Häufig vorkommende Funktionswörter: als, am, an, auch, auf, aus, bei, bin, bis, bist, da, dann, darf, das, dein, dem, den, der, die, du, durch, ein, eine, einen, er, es, ihm, ihr, im, in, ist, ja, kann, kein, los, mein, meine, mich, mir, mit, muss, nein, nicht, nun, nur, oder, oft, ruft, sagt, sein, sie, sind, wann, war, was, wenn, wer, wie, will, wir, wo, zu … Vorsilben und deren Bedeutung erkennen aus – an – ein: ausziehen – anziehen – einziehen aus – auf – ab - ein: aussteigen – aufsteigen – absteigen – einsteigen auf – ab – ein: aufgeben – abgeben – eingeben … Lautlese-Verfahren • Tandem-Lesen → „Lesetrainer“ • Lesetheater → Denke was du liest, während du es liest! Barbara Knieling, www.lesen-mit-kindern.de

Protokoll FLUMI-Stammtisch 8.4.2013

Protokoll FLUMI-Stammtisch am 8. April 2013 anwesend: 16 Mentoren, 6 Neuinteressierte, Maria Hartwig, Kristiana Becker

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Kulturamtsmitarbeiterin Kristiana Becker stellt sich Maria Hartwig von d .... Artikel vollständig anzeigen.

Protokoll vom Stammtisch am 7. Mai 2012

Protokoll FLUMI-Stammtisch am 7. Mai 2012 anwesend: 20 Mentoren, 4 Neuinteressierte, Nicole Peeters, Kristiana Becker

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Kulturamtsmitarbeiterin Kristiana Becker stellt sich Nicole Peeters, die .... Artikel vollständig anzeigen.

Protokoll zur Fortbildungsveranstaltung von FLUMI, der Fellbacher Lese- und Mentoreninitiative, im November 2011. Referentin: Barbara Knieling.

Dieses Protokoll bezieht sich auf den Kurs am 11. November 2011. Die besprochenen Inhalte können von jenen der Kurse am 12. November 2011 geringfügig abweichen. Die Ergebnisse der Reflexionsphase zu Beginn, in der die Teilnehmer aus Sicht d .... Artikel vollständig anzeigen.

Anregungen vom Mentorenstammtisch, 2. Mai 2011

Buchempfehlungen  als Einstieg oder als Kennenlern-Spiel: Bücher aus der Reihe „kinderleicht wissen“ zu verschiedenen Themengebieten: Ägypten, Indianer, Hund etc., um Interessensgebiete herauszufinden  Elisabeth Zotter, D .... Artikel vollständig anzeigen.

Anregungen und Leseempfehlungen vom Mentorenstammtisch, 4. April 2011

 Wortschatz - Zur Erweiterung des Wortschatzes bietet sich grundsätzlich jedes Buch an – bei schwierigen oder unbekannten Wörtern kann gleich nachgefragt werden, ob der Sinn bekannt ist. Schön hierfür sind auch Märchen – was ist z. .... Artikel vollständig anzeigen.

Anregungen vom Mentorenstammtisch, 7. Februar 2011

Inhaltliches

Ist die Lesekompetenz der Kinder sehr unterschiedlich, kann probiert werden, sie im Chor lesen zu lassen. Dabei sind sie zu Konzentration gezwungen und müssen aufeinander achten. Schwächere Kinder werden möglicherweis .... Artikel vollständig anzeigen.

Anregungen vom Mentoren-Stammtisch, 8. November 2010

 Eine Mehrheit der Mentoren achtet auf feste Regeln, die in jeder Stunde eingehalten werden müssen: Händeschütteln zu Beginn und am Schluss jeder Stunde (dabei lernen die Kinder auch, dass man sich dabei in die Augen schaut .... Artikel vollständig anzeigen.

Anregungen vom Mentorenstammtisch, 4. Oktober 2010

 Bei einer neuen Gruppe: in der ersten Stunde herausfinden, was die Kinder interessiert – Seeräubergeschichten, Pferdebücher, eher Basteln oder Singen etc. Vertrauen schaffen ist wichtig! Der Aufbau eines Spiels vor Beginn der Stund .... Artikel vollständig anzeigen.

Anregungen vom Mentorenstammtisch, 3. Mai 2010

 Wenn Kinder mit „Lesen“ schwierige, dicke Bücher verbinden, die ihnen Angst machen, lässt sich mit kleinen Texten besser einsteigen: Kinderseite aus den Zeitungen, Rätselhefte, Quizbücher. Werden Spiele mitgebracht, die die Kinder .... Artikel vollständig anzeigen.

Anregungen vom Mentorenstammtisch, 1. März 2010

Eine Mentorin empfiehlt als Lesestoff für die Kinder die Krimis der „Lakritzbande“, die jeweils auf einer Seite eine komplette Geschichte erzählen. Am Schluss muss eine Frage beantwortet werden, deren Lösung sich auf einem großen Bild auf d .... Artikel vollständig anzeigen.

Fortbildungsangebote für ehrenamtlich Engagierte

Um bürgerschaftlich Engagierte bei Ihrer persönlichen Zielfindung und Entwicklung im Ehrenamt zu unterstützen, bietet die Stadt Fellbach in Zusammenarbeit mit Waiblingen und Weinstadt nun verschiedene Kurse und Seminare an. Die Kurse sind g .... Artikel vollständig anzeigen.

Protokoll der Fortbildungsveranstaltung im Oktober 2009

1. Allgemeines Nach welchen Kriterien suche ich Bücher für meine FLUMI-Gruppe aus?

Die meisten FLUMI-Gruppen sind äußerst heterogen sowohl in emotionaler als auch kultureller, intellektueller und sozialer Hinsicht. Die Alters- bz .... Artikel vollständig anzeigen.