FLUMI
Fellbacher Lese-
und Mentoreninitiative

Aktuelles

Protokoll Stammtisch von FLUMI, 2. Oktober 2017

Als Ehrengast anwesend: Illustrator und Comiczeichner Stefan Dinter. Er wurde nach verschiedenen Comicworkshops in Jugendkunstschulen 2005 Werkstattleiter im Bereich Comic am Literaturhaus Stuttgart und unterrichtete einige Jahre im Projekt Unterricht im Dialog des Literaturhauses Comics im Deutschunterricht an Stuttgarter Schulen. Dort setzte er verschiedene Literaturformen aus dem Bildungsplan in Comics um: Drama, Ballade, Novelle, Kurzgeschichte und Jugendliteratur. Comics gehören, so Hr. Dinter, zu den ältesten Erzählformen der Welt – Vorläufer sind die Höhlenmalereien. Ende des 19. Jahrhunderts erschienen erstmals Comics, wie wir sie heute kennen, in Zeitungen, in Form von Bildergeschichten – da der Großteil der Bevölkerung nicht lesen konnte, war dies die einzige Art, die „Leser“ zu erreichen. Anfangs wurde in jenen Geschichten ausschließlich die Lebensrealität der Menschen abgebildet – mit sehr wenig Text als Block. Erst später entwickelten sich Sprechblasen. Bis 1937 erschienen Comics ausschließlich in Zeitungen („Wegwerfware“). Die Schwierigkeit beim „Machen“ von Comics besteht darin, einen komplexen Sachverhalt schnell und einfach zu erklären. Genutzt – und gelesen – werden können 3 Ebenen: Zeichnung (ist eigener Text), Blocktext und Text in Sprechblasen. Faustregel zum Erstellen von Comics: pro Sprechblase nicht mehr als 20 Wörter, nicht mehr als 2 Blasen pro Bild. Vorgehensweise beim Comiczeichnen mit Schülern / Kindern: 1.Text lesen (im Fall von Hr. Dinter war dies „Wilhelm Tell“), für FLUMI: beliebigen, nicht zu langen Text. 2. Zu jeder Figur Rollenbiografie schreiben (für FLUMI: gemeinsam überlegen, von Mentor/in aufschreiben lassen) 3. Phantombild malen (rundes Gesicht oder ovales, welche Nase, Haarfarbe/-länge, Größe, dick oder dünn …) 4. Verdichtung von Informationen: wie wird bspw. bei Wilhelm Tell Zugehörigkeit zu Kantonen (bei Kinderbüchern ev. Zugehörigkeit zu zwei Banden, …) auf den ersten Blick sichtbar gemacht?  einheitliche Farbe der Kleidung, … Wird Comiczeichnen bei FLUMI als Methode angewandt, eignen sich kurze Lesevorlagen: Pablo Nerudas „Buch der Fragen“ oder der Polizeibericht aus der Zeitung. Daraus zuerst Bildergeschichten erstellen, dann gemeinsam überlegen: was sagen die Figuren? Kochrezepte oder Witze eignen sich sehr gut, um daraus nach gemeinsamem Lesen einen Comic zu erstellen! Oder: aus alten Comics Figuren ausschneiden und daraus in Collagentechnik neuen, eigenen Comic kleben und beschriften. 1 Seite mehr als ausreichend! Für diese Seite ein Thema vorgeben. Oder: eine den Kindern bekannte Comic-Figur nehmen und gemeinsam überlegen: was kann/erlebt diese Figur jetzt noch alles? Kinder erst erzählen lassen und dann Geschichte aufmalen lassen. Oder: Comics vorlesen lassen, ohne dass die anderen die Bilder sehen. Schärft den Blick und ist Vorstufe zum Schreiben. Kinder lernen, dass sie nicht irgendwann sagen können „Jetzt fängt es an zu regnen“, ohne vorher beschrieben zu haben, dass die Sonne scheint.

Protokoll vom Stammtisch am 3. Juli 2017

Tipps zur Stundengestaltung mit Erstklässlern Empfehlung einer Mentorin: die „28 Lachgeschichten“ von Ursula Wölfel, die sie bei ihren Erstklässlern stets vorliest und im Anschluss mit ihnen gemeinsam nacherzählt,

Eine andere be .... Artikel vollständig anzeigen.

Persönliche Buchtipps für die Leseförderung von Barbara Rose, Kinderbuchautorin aus Fellbach, vom Stammtisch am Montag, 4. Juli 2016

Persönliche Buchtipps für die Leseförderung

Bilderbuch:

• Viel Spaß mit Onkel Tobi (Hans-Georg Lenzen, cbj Verlag): für Kinder ab 4 Jahren – Reimbuch, mit dem Kinder Sprache und Sprachrhythmus spielerisch und witzig erle .... Artikel vollständig anzeigen.

Protokoll zum Stammtisch am 3. November 2014

Anwesend: 5 Mentoren, 2 Neueinsteigerinnen, Constanze Clostermeyer (Kulturamt)

- Vorstellung von kurzen Herbstgedichten, -rätseln und –bildern zur Stundengestaltung, die ausgedruckt für die Mentoren bereit liegen und auch beim Kul .... Artikel vollständig anzeigen.

Protokoll zum Stammtisch am 12. Januar 2015

- Begrüßung und kurze Vorstellungsrunde: wie lange sind die Mentoren schon dabei, wie viele Kinder aus welchen Klassenstufen betreuen sie - Vorstellung von kurzen Wintergedichten, -rätseln und –bildern, die ausgedruckt für die Mentoren ber .... Artikel vollständig anzeigen.

Protokoll zum Stammtisch am 2. Februar 2015

- Begrüßung und kurze Vorstellungsrunde: wie lange sind die Mentoren schon dabei, wie viele Kinder aus welchen Klassenstufen betreuen sie - Vorstellung von kurzen Wintertexten („Winter in Feld und Wald“, „Eiszauber am See“, „Der erste Schn .... Artikel vollständig anzeigen.

Fortbildung November 2013 Protokoll

Am 29.+30.11.13 fand in der Stadtbücherei eine Fortbildung mit der Stuttgarter Referentin Barbara Knieling statt. Hier lesen Sie das Protokoll dazu.

Protokoll zur Fortbildungsveranstaltung von FLUMI, der Fellbacher Lese- und Mento .... Artikel vollständig anzeigen.

Fortbildung November 2013 Skript Frau Knieling

Hier finden Sie das Skript, das Frau Knieling bei der Fortbildung am 29.+30.11.13 in der Stadtbücherei an die Anwesenden verteilt hat.

Zum Lesen (ver-)führen Praktische Tipps für Lesementorinnen und Lesementoren Wie Kinder begei .... Artikel vollständig anzeigen.

Protokoll FLUMI-Stammtisch 8.4.2013

Protokoll FLUMI-Stammtisch am 8. April 2013 anwesend: 16 Mentoren, 6 Neuinteressierte, Maria Hartwig, Kristiana Becker

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Kulturamtsmitarbeiterin Kristiana Becker stellt sich Maria Hartwig von d .... Artikel vollständig anzeigen.

Protokoll vom Stammtisch am 7. Mai 2012

Protokoll FLUMI-Stammtisch am 7. Mai 2012 anwesend: 20 Mentoren, 4 Neuinteressierte, Nicole Peeters, Kristiana Becker

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Kulturamtsmitarbeiterin Kristiana Becker stellt sich Nicole Peeters, die .... Artikel vollständig anzeigen.

Protokoll zur Fortbildungsveranstaltung von FLUMI, der Fellbacher Lese- und Mentoreninitiative, im November 2011. Referentin: Barbara Knieling.

Dieses Protokoll bezieht sich auf den Kurs am 11. November 2011. Die besprochenen Inhalte können von jenen der Kurse am 12. November 2011 geringfügig abweichen. Die Ergebnisse der Reflexionsphase zu Beginn, in der die Teilnehmer aus Sicht d .... Artikel vollständig anzeigen.

Anregungen vom Mentorenstammtisch, 2. Mai 2011

Buchempfehlungen  als Einstieg oder als Kennenlern-Spiel: Bücher aus der Reihe „kinderleicht wissen“ zu verschiedenen Themengebieten: Ägypten, Indianer, Hund etc., um Interessensgebiete herauszufinden  Elisabeth Zotter, D .... Artikel vollständig anzeigen.

Anregungen und Leseempfehlungen vom Mentorenstammtisch, 4. April 2011

 Wortschatz - Zur Erweiterung des Wortschatzes bietet sich grundsätzlich jedes Buch an – bei schwierigen oder unbekannten Wörtern kann gleich nachgefragt werden, ob der Sinn bekannt ist. Schön hierfür sind auch Märchen – was ist z. .... Artikel vollständig anzeigen.

Anregungen vom Mentorenstammtisch, 7. Februar 2011

Inhaltliches

Ist die Lesekompetenz der Kinder sehr unterschiedlich, kann probiert werden, sie im Chor lesen zu lassen. Dabei sind sie zu Konzentration gezwungen und müssen aufeinander achten. Schwächere Kinder werden möglicherweis .... Artikel vollständig anzeigen.

Anregungen vom Mentoren-Stammtisch, 8. November 2010

 Eine Mehrheit der Mentoren achtet auf feste Regeln, die in jeder Stunde eingehalten werden müssen: Händeschütteln zu Beginn und am Schluss jeder Stunde (dabei lernen die Kinder auch, dass man sich dabei in die Augen schaut .... Artikel vollständig anzeigen.

Anregungen vom Mentorenstammtisch, 4. Oktober 2010

 Bei einer neuen Gruppe: in der ersten Stunde herausfinden, was die Kinder interessiert – Seeräubergeschichten, Pferdebücher, eher Basteln oder Singen etc. Vertrauen schaffen ist wichtig! Der Aufbau eines Spiels vor Beginn der Stund .... Artikel vollständig anzeigen.

Anregungen vom Mentorenstammtisch, 3. Mai 2010

 Wenn Kinder mit „Lesen“ schwierige, dicke Bücher verbinden, die ihnen Angst machen, lässt sich mit kleinen Texten besser einsteigen: Kinderseite aus den Zeitungen, Rätselhefte, Quizbücher. Werden Spiele mitgebracht, die die Kinder .... Artikel vollständig anzeigen.

Anregungen vom Mentorenstammtisch, 1. März 2010

Eine Mentorin empfiehlt als Lesestoff für die Kinder die Krimis der „Lakritzbande“, die jeweils auf einer Seite eine komplette Geschichte erzählen. Am Schluss muss eine Frage beantwortet werden, deren Lösung sich auf einem großen Bild auf d .... Artikel vollständig anzeigen.

Fortbildungsangebote für ehrenamtlich Engagierte

Um bürgerschaftlich Engagierte bei Ihrer persönlichen Zielfindung und Entwicklung im Ehrenamt zu unterstützen, bietet die Stadt Fellbach in Zusammenarbeit mit Waiblingen und Weinstadt nun verschiedene Kurse und Seminare an. Die Kurse sind g .... Artikel vollständig anzeigen.

Protokoll der Fortbildungsveranstaltung im Oktober 2009

1. Allgemeines Nach welchen Kriterien suche ich Bücher für meine FLUMI-Gruppe aus?

Die meisten FLUMI-Gruppen sind äußerst heterogen sowohl in emotionaler als auch kultureller, intellektueller und sozialer Hinsicht. Die Alters- bz .... Artikel vollständig anzeigen.